OP-Ablauf - Methoden
Die Operationsmethoden

Nachdem sich Arzt und Patient gemeinsam für eine neue Nasenform entschieden haben, muss diese nun entweder begradigt, angehoben, verkleinert, verkürzt, verschmälert oder aufgebaut werden.

Das erfordert Veränderungen im knorpeligen und/oder knöchernen Teil der Nase. Häufig müssen die Knorpel unter der Nasenspitze bearbeitet oder ein störender Nasenhöcker beseitigt werden.

Es gibt - anders als bei anderen Operationen - keine Standardmethode. Jede Nasenoperation erfordert ein individuelles operatives Vorgehen.

Daher muss der Operateur neben den bekannten Operationstechniken auch über ausreichende persönliche Erfahrung verfügen.
Ich arbeite nach modernsten Verfahren, um die neue Nasenform mit möglichst geringer Gewebeirritation zu erreichen. Die Operation erfolgt fast immer endonasal (im Naseninnern), so dass keine sichtbaren Narben entstehen.

Die Unterspritzung der Nasenhaut zu Beginn der Operation mit Lokalanästhetika und Kochsalzlösung (Tumeszenz-Technik) verhindert stärkere Blutungen während und damit geringere Schwellungen nach dem Eingriff.

Mit feinsten Instrumenten wird geschnitten, gemeißelt, geraspelt und genäht. Knochen oder Knorpel werden entfernt, bearbeitet und ggf. an anderer Stelle wieder eingesetzt.

Schwellungen und Blutergüsse - besonders um die Augenlider herum - sind nicht immer vermeidbar.

Erfolgt neben der Operation der äußeren Nase auch eine Nasenscheidewandkorrektur, wird eine innere Schienung mit Silikonsplints vorgenommen. Das sind weiche Kunststoffröhrchen, die meistens nach 2 Tagen entfernt werden können. Damit entfällt das für den Patienten unangenehme völlige Austamponieren der Nase.

Die Fäden lösen sich selbst auf und müssen nicht gezogen werden.